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Verhaltensvereinbarungen

VERHALTENSVEREINBARUNGEN

Beschluss des Schulforums am 21. 11. 2007
Ergänzungen: November 2014 und März 2015

Die Neue Mittelschule Langenwang legt Wert auf umfassende Bildung und Fachkompetenz.
„Annehmen – Lernen – Mensch sein“ ist der Leitsatz und der Grundstein für den Erfolg Ihres Kindes im Beruf und in weiterführenden Schulen.
Unser Team garantiert durch gute Aus- und Fortbildung ein hohes Maß an Qualität.
Ein höflicher Umgangston und eine gute zwischenmenschliche Beziehung aller in der Schule anwesenden Personen werden erwartet.


1    Aufgabenbereiche der Lehrerinnen und Lehrer:

Pflichten der Lehrer - Gesetzestext
Der Lehrer hat in eigenständiger und verantwortlicher Unterrichts- und Erziehungsarbeit die Aufgabe der österreichischen Schule (§ 2 des Schulorganisationsgesetzes) zu erfüllen. In diesem Sinne und entsprechend dem Lehrplan der betreffenden Schulart hat er unter Berücksichtigung der Entwicklung der Schüler und der äußeren Gegebenheiten den Lehrstoff des Unterrichtsgegenstandes dem Stand der Wissenschaft entsprechend zu vermitteln, eine gemeinsame Bildungswirkung aller Unterrichtsgegenstände anzustreben, den Unterricht anschaulich und gegenwartsbezogen zu gestalten, die Schüler zur Selbsttätigkeit und zur Mitarbeit in der Gemeinschaft anzuleiten, jeden Schüler nach Möglichkeit zu den seinen Anlagen entsprechenden besten Leistungen zu führen, durch geeignete Methoden und durch zweckmäßigen Einsatz von Unterrichtsmitteln den Ertrag des Unterrichtes als Grundlage weiterer Bildung zu sichern und durch entsprechende Übungen zu festigen. Im Betreuungsteil an ganztägigen Schulformen hat der Lehrer in eigenständiger und verantwortlicher Erziehungsarbeit die im § 2 Abs. 3 des Schulorganisationsgesetzes grundgelegte Aufgabe zu erfüllen.

1.1    AUFSICHT:
  • Beginn 15 Minuten vor dem Unterricht
  • Während des Unterrichts und in den Pausen
  • Nach dem Unterrichtsende in der Garderobe (Entlassung)
  • Bei Entlassung der SchülerInnen bei einem Unterrichtsentfall nach schriftlicher oder mündlicher Mitteilung

1.2    INFORMATIONEN:
  • Bei Erkrankung oder Unfall des Kindes
  • Bei Unterrichtsänderungen
  • Rechtzeitige Bekanntgabe der Termine von Schularbeiten, Tests und mündlichen Prüfungen
  • Lernerfolg und Stand der Beurteilung
  • Frühwarnsystem
  • Schulveranstaltungen

1.3    ERREICHBARKEIT:
  • Sprechstunden
  • Elternsprechtage
  • Terminvereinbarungen

2    Aufgabenbereiche der Eltern und Erziehungsberechtigten:

Pflichten der Erziehungsberechtigten - Gesetzestext (SchUG § 61 Abs. 1)
Die Erziehungsberechtigten haben das Recht und die Pflicht, die Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule zu unterstützen. Sie haben das Recht auf Anhörung sowie auf Abgabe von Vorschlägen und Stellungnahmen. Sie sind verpflichtet, die Schüler mit den erforderlichen Unterrichtsmitteln auszustatten und auf die gewissenhafte Erfüllung der sich aus dem Schulbesuch ergebenden Pflichten des Schülers hinzuwirken sowie zur Förderung der Schulgemeinschaft (§ 2) beizutragen.
  • Rechtzeitige und regelmäßige Vorbereitung auf den Schulbeginn
  • Anschaffung der Schulsachen und Überprüfung auf Vollständigkeit
  • Prüfung der Einhaltung der Hausübungen und Lernaufträge
  • Mündliche oder schriftliche Information über die Ursache und Dauer einer Abwesenheit
  • Schriftliche Bekanntgabe einer Befreiung in einem Gegenstand
  • Schriftliche Mitteilung einer gewünschten vorzeitigen Entlassung
  • Einhaltung der vereinbarten Termine
  • Rechtzeitige Einzahlung von Geldbeiträgen
  • Übernahme der Haftung für mutwillig beschädigtes Schuleigentum (Information 1.Kl.)
  • Einhaltung der Aufenthaltsvereinbarung (1.Kl.)
  • Zusammenarbeit in pädagogischen Belangen mit LehrerInnen
  • Unterstützung der Kinder in außerordentlichen Situationen

3    Aufgabenbereiche der SchülerInnen:

Pflichten der Schüler - Gesetzestext
Die Schüler sind verpflichtet, durch ihre Mitarbeit und ihre Einordnung und die Gemeinschaft der Klasse und Schule an der Erfüllung der Aufgabe der österreichischen Schule (§ 2 SchOG) mitzuwirken und die Unterrichtsarbeit (§17) zu fördern. Sie haben den Unterricht regelmäßig und pünktlich zu besuchen, die erforderlichen Unterrichtsmittel mitzubringen und die Schulordnung bzw. Hausordnung einzuhalten.

3.1    VOR UNTERRICHTSBEGINN:
  • Pünktliches Erscheinen in der Schule
  • Das Schulhaus darf ab 7.30 Uhr betreten werden (ausgenommen SchülerInnen mit Ankunft ab 7 Uhr (Schulbus, ÖBB) – Aufsicht: Schulwart
  • Kleidung und Schuhe sowie persönliche Gegenstände sind in den Spinden aufzubewahren! (Ausnahmen: Dinge, die keinen Platz im Spind haben wie Turnsachen und Anoraks)
  • In den Spinden vergessene Dinge dürfen nur in Ausnahmefällen geholt werden
  • Betreten der Klassenräume nicht mit Straßenschuhen
  • Mitnahme der geforderten Unterlagen in den Unterricht

3.2    IM UNTERRICHT:
  • Nach der Pause sofortiges Platznehmen in der Klasse und Vorbereitung der Unterrichtsmaterialien
  • Beim Verlassen der Klasse gruppenweise Zusammenstellung in der Klasse und Abholung durch den Lehrer/die Lehrerin
  • Begrüßung der LehrerInnen durch Aufstehen
  • Kein Verlassen des Sitzplatzes ohne Erlaubnis
  • Sorgfältiges Erfüllen der Aufträge und Anweisungen der LehrerInnen bei Frontalunterricht oder Gruppenarbeit
  • Rechtzeitige Erfüllung des Klassenordnerdienstes
  • Unterlassung von Essen oder Trinken in der Unterrichtszeit
  • Ausschalten der Mobiltelefone (Handys) von Beginn bis Ende des Unterrichtstages

3.3    IN DEN PAUSEN:
  • Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber LehrerInnen und SchülerInnen
  • In den großen Pausen ist das Verlassen der Klassenräume erlaubt
  • Bei geeigneter Wetterlage findet die große Pause im Schulhof statt. Die SchülerInnen gehen ohne Verzögerung in die Garderoben und geeignet bekleidet in den Hof.
  • Nach dem Läuten sofort in die Klassen gehen
  • Verlassen des Schulgebäudes nur mit Genehmigung (Direktor/LehrerIn)

3.4    NACH UNTERRICHTSENDE:
  • Ordnungsgemäßes Verlassen der Klassen (Bankfächer, Sessel, Ablagen, Abschalten des Lichtes, Schließen der Fenster)
  • Gang in die Garderobe in Begleitung des Lehrers/der Lehrerin
  • Unterbringung der Hausschuhe in der Spinden

3.5    NACHTRÄGLICHEN ERFÜLLUNG VERSÄUMTER PFLICHTEN:

Bei Bedarf finden für SchülerInnen, die ihre Pflichten nicht erfüllen, wöchentlich nachmittägliche Unterrichtseinheiten statt (Erziehungsmittel "Erteilung von Aufträgen zur nachträglichen Erfüllung versäumter Pflichten" gemäß § 47 SchUG und § 8 der Verordnung über die Schulordnung). Diese Zeit wird dafür verwendet Versäumtes nachzuholen.
Der Besuch dieser Stunden ist für die hierzu eingeteilten SchülerInnen verpflichtend!
Die Hausübungen haben den Sinn, in der Schule Gelerntes zu festigen und zu üben; werden die Hausübungen – aus welchem Grund auch immer – nicht gemacht, fehlt diese Übung und Festigung, was sich in der Folge negativ auf die zu erbringenden Leistungen auswirkt.
Uns ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass diese „nachträgliche Erfüllung versäumter Pflichten“ nicht als Bestrafung zu sehen ist,  sondern eine Chance darstellt, Fehlendes nachzuholen oder Falsches richtig zu stellen, wobei hierbei jederzeit die Möglichkeit besteht, die anwesende Lehrperson zu fragen, um Unterstützung für die geforderten Hausübungen zu bekommen.

3.6    ALLGEMEINE AUFGABENBEREICHE:
  • Gegenstände, die sicherheitsgefährdend sind, dürfen nicht in die Schule mitgenommen werden.
  • Abstellen des Fahrrades auf dem Abstellplatz.
  • Schonende Behandlung der Einrichtungen und Anlagen im Schulgebäude
  • Einhaltung der Mülltrennung
  • Einhaltung des Rauch- und Alkoholverbotes  im gesamten Schulareal und bei Schulveranstaltungen.
  • Einhaltung der Aufsichtspflicht in allen Bereichen und bei Veranstaltungen.
  • Hilfsbereitschaft und freundlicher Umgangston zu Mitschülern.
  • Freundliches Grüßen, Höflichkeit und Respekt.

3.7    UMHANG MIT MOBILTELEFONEN:
  • Mobiltelefone dürfen für Notfälle in die Schule mitgenommen werden, müssen aber in den Schultaschen oder den Spinden aufbewahrt werden.
  • Die Inbetriebnahme der Mobiltelefone darf nur auf Anordnung der LehrerInnen erfolgen.
  • Auch in den Pausen ist die Verwendung nicht erlaubt.
  • Sollten sich SchülerInnen nicht an diese Vereinbarungen halten, sind die Mobiltelefone den Lehrern/Lehrerinnen auszuhändigen und können von den Erziehungsberechtigten frühestens am nächsten Schultag in der Direktion abgeholt werden.
  • Für Schulveranstaltungen gelten Sonderregelungen, die in den Klassenforen besprochen werden.

4    Gesetzliche Vorschrift:

Bei groben Verletzungen dieser Verhaltensvereinbarungen sind Konsequenzen nach § 47 Abs.1 des Schulunterrichtsgesetzes anzuwenden:
  • Aufforderung und Zurechtweisung
  • Erteilung von Aufträgen zur nachträglichen Erfüllung versäumter Pflichten, auch in der Freizeit (siehe Punkt 3.5)
  • Beratendes und belehrendes Gespräch mit SchülerInnen (auch unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten)
  • Verwarnungen
  • Versetzung in eine andere Klasse
  • Möglichkeit des Ausschlusses durch die Klassenkonferenz


Die beschlossenen Erziehungsmittel können vom Direktor, den LehrerInnen und in beschlossenen Fällen auch von der Schulbehörde erster Instanz angewendet werden.
LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen verpflichten sich, die Verhaltensvereinbarungen einzuhalten und zu respektieren.

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Kurt Schafzahl,
08.09.2015, 15:17